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Familien- und Paartherapie
Die Gründe, eine systemische Therapie, sei
es
Einzel- , Paar- oder Familientherapie
in Anspruch zu nehmen, können vielfältig sein. Meist verschwimmen
die Grenzen. Die Krise eines Einzelnen kann ihre Ursache z.B. in
der aktuellen Familiensituation oder in der Herkunftsfamilie, dem
Arbeitsplatz, der Schule haben. Eben so wirkt sich ein Problem eines
Familienmitgliedes, z.B. Schulschwierigkeiten eines Kindes auf die
Paarbeziehung aus, wie auch Kinder auffällig und problematisch
auf Beziehungsprobleme der Eltern reagieren
können. u.v.m.
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Partnerschaftsprobleme
- Krisen durch Krankheit, Tod, Trennung
- Einelternfamilie
- Krisen durch Jobverlust, Arbeitslosigkeit
- Erziehungsprobleme
- Ängste und Verhaltensauffälligkeiten
- Schulprobleme, z.B. ADHS
- verschiedenen Formen psychischer Verwirrung
ggf. nach psychiatrischer und ärztlicher Konsultation
Es handelt sich bei der systemischen Therapie um
eine lösungsorientierte und relativ kurze Therapieform. Meist
reichen 5 - 20 Sitzungen in zwei bis vier wöchigen Abständen,
um neue, positive Sichtweisen und Lösungsmöglichkeiten
zu entwickeln, Krisen zu bewältigen und wieder neue Lebendigkeit
zu spüren.
| Angewandte Methoden dabei
sind u.a. |
Lebensflussmodelle |
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Familienskulpturen |
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Genogrammarbeit |
Familientherapie
Die Familientherapie hat sich in den 50er Jahren
aus der Kindertherapie entwickelt. Sie gründet auf der Erfahrung,
dass Einzelbehandlungen vom Kindern und Jugendlichen zwar zu Besserung
und Erfolgen führen, diese aber oft nur von begrenzter Dauer
sind. Außerdem zeigte sich, dass mit dem „Gesundwerden“
eines Kindes, andere Familien-mitglieder in Schwierigkeiten kommen
können und selbst eine Behandlung
benötigen.
Zudem ist die Familie oft verunsichert, wenn ein Kind sich losgelöst
in der Therapie weiter entwickelt und die Familie diese Entwicklung
nicht nachvollziehen kann.
Systemische Familientherapie geht davon aus, dass
bei den Mitgliedern einer Familie und in der Familie als Ganzes
„Selbstheilungskräfte“ vorhanden sind, die mit
Unter-stützung des Therapeuten mobilisiert werden und so die
Familie in die Lage versetzten können, einen Großteil
ihrer Pro-bleme ohne beständige therapeutische Hilfe zu lösen.
Paartherapie
Die Erwartungen und Ansprüche an eine Partner-schaft
werden heute immer höher - gleichzeitig steigt die Scheidungsrate
immer weiter. Viel schneller als früher ist man heute bereit,
die Partnerschaft, die Ehe zu beenden und einen neuen Versuch zu
starten.
Aber viele Beziehungen lassen sich nur schwer restlos trennen, schon
gar nicht, wenn Kinder da sind. Dann bleiben die Beziehungen und
Probleme auf der Elternebene und damit das Konfliktpotenzial bestehen.
Oft zeigt sich aber auch in der neuen Beziehung, dass es immer wieder
zu ganz ähnlichen Problemen und Konflikten kommt.
Der Wert der Paartherapie liegt darin, dass jemand von Außen
auf das System Paar schaut. Häufig sind die Betroffenen selbst
nicht mehr in der Lage die Kreisläufe der Krise zu erkennen
und zu durchbrechen.
Oft kann ein Rückblick in die Vergangenheit sinnvoll sein um
selbst zu erkennen, warum man so reagiert um damit dem Partner bestimmte
Reaktionsweisen verständlicher machen zu können.
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